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Auf den Spuren eines Maurermeisters zur Peter Wiechenthaler Hütte

Die Namensgebung von Schutzhütten im östlichen Alpenraum sowie deren Geschichte und die ihrer Namensgeber ist eine vielseitige. Besondere Leistungen oder geschichtsträchtige Ereignisse waren oft der Grund Hütten Namen zu geben oder sie umzubenennen. Im Fall der Peter Wiechenthaler Hütte, die in alpinen Kreisen mehr als nur bekannt ist, kennen nur wenige etwas über den Namensgeber. Die auf dem Kienalkopf stehende Schutzhütte wurde von der Sektion Saalfelden des seinerzeitigen Deutschen und Österreichischen Alpenvereins erstellt. Anfang Okotber1924 fand die Grundsteinlegung statt, zwei Jahre später erfolgte die Einweihung und Inbetriebnahme. Die Hütte wurde auf Betreiben des 1859 in Saalfelden geborenen Maurermeisters Peter Wiechenthaler erbaut. Von 1890 bis 1918 hatte er ein Baugeschäft, in dieser Zeit baute er mehrere Schutzhütten. Im Ruhestand widmete sich Wiechenthaler fast ganz dem Bergsteigen. Auf seinen Wunsch hinauf sollte die Hütte eigentlich Kienalkopfhütte heißen. Die Sektion Saalfelden beschloss aufgrund des großen persönlichen Einsatzes von Peter Wiechenthaler, schon während der Planung und des Baues das Schutzhaus „Peter-Wiechenthaler-Hütte“ zu taufen. Zu seiner Überraschung stand bei der damaligen Enthüllung auf der Tafel sein Name, worüber sich Wiechenthaler sehr freute. Am 01. August 1927 verunglückte er bei einer Bergtour in den Hohen Tauern bei der Gleiwitzer Hütte tödlich.

Der Weg: Vom Wanderparkplatz in Saalfelden am Steinernen Meer, Ortsteil Pabing, beim Buchbichlgut auf gutem Weg familien- und pensionistenfreundlich hinauf zur Peter Wiechenthaler Hütte (1707 m). Im Abstieg hinunter zum Öfenbach und weiter zur Talstation der Materialseilbahn der Wiechenthaler Hütte. Von dort zum Wanderparkplatz beim Buchbichlgut. Eine genaue Wegbeschreibung findet sich im Wanderbuch „Alm- und Hüttenwanderungen Salzburgerland“ vom Bergverlag Rother.

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