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Adrenalin pur: Porsche meets Via Culinaria

Mit dem Porsche über Schnee und Eis. Bei den härtesten Bedingungen trennt sich die Spreu vom Weizen. Da zeigt sich, wie aus echter Perfektion und erstklassiger Ingenieurskunst wahre Meisterwerke der Automobilität werden. Präzision und Leidenschaft, das sind auch die Zutaten, mit der die Hochkünstler im SalzburgerLand an ihr Tagwerk gehen. Eine gelungene Kooperation: Höchster Genuss für Feinschmecker und Automobilvirtuosen. 

Einlenken, Gas geben, Gegenlenken. Diese drei Worte dröhnen aus dem Funkgerät, als ich versuche, den Boliden, in dem ich sitze, durch den Slalom zu manövrieren. Das klappt nicht immer – das Heck bricht aus, aber der Porsche ist gleich wieder auf Spur. Was für ein Erlebnis!

Aber mal von Beginn an. An einem tief verschneiten Wintertag fahre ich nach Hintersee. Je näher ich dem Ort am bekannten gleichnamigen See komme, desto höher liegt der Schnee links und rechts der Straße. Dieses Gebiet ist auch dann schneesicher, wenn in der Altstadt schon langsam wieder Frühlingsstimmung aufkommt… Mein Ziel ist das Fahrsicherheitszentrum des ÖAMTC in Hintersee. Die Landschaft rund um den winterlichen Hintersee lässt nur einen Gedanken aufkommen: Winterwunderland. Unbeschreiblich schön. Pure Begeisterung für dieses Naturjuwel. Mit jedem Meter macht sich aber auch ein anderes Gefühl breit, das ich eigentlich gar nicht kenne: Angst. „Hast du Lust, einmal einen Porsche zu fahren?“, hat mich unsere Chefredakteurin tags zuvor gefragt. Etwas zögerlich kam mein „Ja“, schließlich bin (war!) ich weder ein großer Autofan noch war ich mir sicher, ob das nicht zu gefährlich ist…

„Auch wenn es auf Schnee und Eis manchmal ganz schön dahin geht“, höre ich den Porsche-Experten und Instrukteur Matthias Hoffsümmer sagen, „nach diesem Training werdet ihr besser für den Straßenverkehr gewappnet sein.“ Was anfangs nicht ganz so logisch klingt, wird später ganz deutlich: Wer weiß, wie sich ein Fahrzeug bei erschwerten Bedingungen verhalten kann, ist wachsamer für potenzielle Gefahrensituationen. Nach einer kurzen theoretische Vorbereitung sind wir bereit für die erste Fahrt am winterlichen Parcours. 

Alle anderen Teilnehmer sind der Einladung gefolgt und haben eine erholsame Nacht im 5*S-Hotel Schloss Fuschl und ein köstliches Frühstück hinter sich. Ich höre sie noch vom Frühstück schwärmen, da starten schon die Motoren. „Jeder sucht sich ein Modell aus, später wird durch getauscht“. Da haben wir sie, die sprichwörtliche Qual der Wahl: 718er Boxster oder doch der Cayman? Der elegante Panamera mit Allrad-Antrieb oder doch der große Cayenne? Oder gleich in den 911er einsteigen? In den folgenden Stunden werden wir alle jedes Modell erlebt haben, in den eigenen Händen, unter unserem eigenen Gasfuß, sozusagen. „Jedes Modell hat seine Vorzüge, aber es gibt auch unterschiedliches zu beachten.“, erzählt Matthias Hoffsümmer. Er ist Experte für Fahrsicherheit bei Porsche. So ist es etwa leichter, mit einem „Hecktriebler“ wie dem Boxster oder dem Cayman um die Kurve zu driften, also mit dem Allrad. Doch auch das ist möglich: Der 4-fach-Antrieb muss dabei durch eine 180°-Grad Lenkradstellung ausgetrickst werden. Wir üben uns im Slalom und lernen den berüchtigten „Ralley-Kick“, bei dem wir die 90 Grad-Kurve erst nach rechts lenken, sogleich kurz bremsen und sofort in die Kurve nach links einlenken. Gar nicht so einfach und vollkommen gegen die Intution. Aber genau darum geht es:“Erst wenn wir das richtige Fahrverhalten im Unterbewusstsein umgespeichert haben, können wir auch im Alltag richtig reagieren“, weiß Porsche-Instrukteur und Rennfahrer Klaus Bachler.

Das und viele andere technische Details lernen wir – erst theoretisch und unmittelbar darauf praktisch. Einer nach dem anderen wagen wir uns an den von Eis und Schnee bedeckten Parcours. Nach anfänglicher Zurückhaltung macht jede Runde mehr Spaß, von Mal zu Mal werden wir lockerer und ein breites Grinsen macht sich in unseren Gesichtern breit. Kein Wunder: Diese geballte Fahrkraft, die vielen hundert PS, die perfekte Technik und nicht zu vergessen die luxuriöse Verarbeitung aller Porsche-Modelle sorgt für viel Freude. Das Gefühl, mit einem der edelsten Fahrzeuge über Schnee und Eis zu breschen, ist unbeschreiblich. Das muss man erlebt haben!

Nach einem stärkenden Mittagessen im Gasthof „Alte Post„, wo Juniorchef Johannes Teufl uns mit einem 5-Gänge-Menü verwöhnt, geht das Fahrtraining in die zweite Runde. Ein genialer Nachmittag vergeht leider viel zu schnell. Wir sind uns einig: Eine Fahrt im Porsche ist ein unglaubliches Erlebnis, vor allem wenn es von einem professionellen Training durch Porsche-Experten begleitet wird. Eine Erfahrung dieser Art ist einzigartig. Dazu kommt die traumhafte Kulisse des tiefwinterlichen Hintersee und die kulinarischen Hochgenüsse… Hier ist die Verbindung der Automobilkunst und der Kochkunst deutlich zu spüren – eine gelungene Komposition. 

Abends lädt uns Kochvirtuose Andreas Döllerer zum barocken Genussdinner ein. Der krönende Abschluss eines genialen Tages. Bei kulinarischen Interpretationen Jahrhunderte alter Kochrezepte lässt es sich so schön über Fahrtechnik, Design, Materialien und echte Flow-Erlebnisse sprechen. 

Genuss am Teller und auf der Straße

Größer, vielfältiger und umfassender denn je präsentiert der Via Culinaria Guide in seiner 5. Auflage neun Genusswege und 260 „kostbare Adressen“ im SalzburgerLand. Zur kostenlosen Bestellung eines Exemplars des Via Culinaria Guides gelangen Sie hier. Übrigens können Sie in unserem Via Culinaria Guide auch virtuell blättern.

Weitere Informationen unter:
•       www.salzburgerland.com
•       www.via-culinaria.com

Porsche mit allen Sinnen erleben:

Mehr zum Thema Porsche Experience Veranstaltungen entdecken Sie unter: www.porsche .at

fotocredits:© Neumayr/ Leo 

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