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Gravelbiken im SalzburgerLand

Von Asphalt- auf Schotterwege und umgekehrt – dem Gravelbiker sind im SalzburgerLand fast keine Grenzen gesetzt

Gravelbiken ist der neue Trend in der Radsportszene. Das „Rennrad“ mit den Stollenreifen ist vielseitig einsetzbar und macht sogar auf leichten Bikestrecken eine gute Figur. Das sehr gut ausgebaute Rad- und Bikewegenetz im SalzburgerLand ist somit der ideale Spielplatz für Gravelbiker.

Die Gravelbiker sind im SalzburgerLand angekommen. Einige Regionen haben sich bereits auf die Offroad-Abenteurer eingestellt und bieten eigene Gravelrouten an. Dabei greifen sie auf eine seit Jahren sehr gut aufgestellte Infrastruktur zurück. Gravelbiker finden bereits jetzt 20 Routen in jedem Schwierigkeitsgrad vor, folgend werden die wichtigsten Regionen mit ihren Besonderheiten kurz vorgestellt.

Gravelbiken in Österreichs größter Bikeregion

Die flachen Passagen am neu errichteten Radweg durch das Glemmtal lassen sich in Saalbach Hinterglemm ideal mit Teilen des bestehenden Bikewegenetz verbinden. Das Ergebnis sind Gravelrouten von leicht bis schwer und klingenden Namen wie „Gravel-Devil“ oder „Dusty Ride“. Gravelbiker sollten in der weitläufigen Bikeregion aber auch über den Tellerrand hinausblicken und Touren zum Zeller See oder Richtung Großglockner-Hochalpenstraße ins Auge fassen. Insgesamt acht Routen finden Gravelbiker auf der – stetig wachsenden –  interaktiven Karte der Region vor. Mit etwas Abenteuerlust und Entdeckergeist gibt es im Glemmtal noch viele verborgene Routen zu entdecken.

©Andreas Meyer

Alle guten Dinge sind Acht

Das Salzburger Saalachtal ist wie geschaffen für Gravelbiker. Viele leichte Biketouren lassen sich großteils auch mit dem Gravelbike befahren und ein großes Angebot an Einkehrmöglichkeiten in Form von urigen Hütten laden zu einer ausgedehnten Rast ein. Dazu kommt noch der Radweg durch das Saalachtal, der den Aktionsradius der Gravelbiker ganz leicht erweitern lässt. Eine der schönsten Touren ist die ‘Grimmige Acht’. Mit 55 Kilometern und 1360 Höhenmetern führt die Tagestour von Lofer durch das Saalachtal und über den Aschauersattel bis ins benachbarte Schneizlreuth. Zurück in Reit geht es auf den Hochmayrberg und weiter zur Hundalm, bis man über St. Martin zurück nach Lofer rollt.

Schotterspaß in der Nationalparkregion Hohe Tauern

Die vielen Schotter- und Forststraßen im Oberpinzgau sind der ideale Spielplatz für Gravelbiker. Dazu kommen noch die hohen Berge der Hohen Tauern, die den perfekten Rahmen für einen Gravel-Ausflug in die alpine Landschaft im Süden des SalzburgerLandes bilden. Gravelbiker können rund um Mittersill aus sieben offiziellen Gravelrouten wählen. Die Tour in das Hollersbachtal führt mitten in das Herz des Nationalparks und besticht mit einem atemberaubenden Panorama auf die höchsten Gipfel der Hohen Tauern. Rund um Mittersill, Hollersbach und Stuhlfelden befinden sich zudem anspruchsvolle Gravelrouten, die sich über dem Salzachtal in die Höhe schlängeln und ebenso mit einer schönen Fernsicht über die Region bestechen.

© Andreas Meyer

Gravelparadies Tennengau

Die Region südlich der Stadt Salzburg ist ein Geheimtipp für Gravelbiker. Die Berge sind dort nicht zu schroff und die große Anzahl an Forststraßen und Schotterwegen lässt das Herz jedes Gravelbikers höher schlagen. Eine ganz besondere Marathontour führt von Abtenau durch die Osterhorngruppe bis zu den Genneralmen und auf die Postalm. In Österreichs größtem Almgebiet wartet hinter jeder Ecke ein neues Naturhighlight. Tiefe Wälder, rauschende Bäche oder eine urige Hütte, auf der Runde gibt es auch neben den Straßen einiges zu entdecken. Ein weiterer Geheimtipp ist die Tour hoch zum idyllisch gelegenen Seewaldsee. Am höchsten Punkt der Runde können Gravelbiker dort ein kühles Bad nehmen, bevor es wieder zurück Richtung Abtenau geht.

© Heiko Mandl.

„Das Gravelbike erweitert meinen Aktionsradius abseits der befestigen Straßen und gibt mir viel mehr Freiheit als auf dem Rennrad.“ Rupert Probst von der Roadbike- und Gravelbikeschmiede Airstreeem in Bergheim

Rund um die Stadt Salzburg

Mit der Kombination Asphalt und Schotter ergeben sich auch von der Stadt Salzburg aus viele schöne Gravel-Touren, die es allemal wert sind, ins Auge gefasst zu werden. Ob ins nahe Seenland, die Osterhorngruppe, oder auch ins benachbarte Bayern – an Möglichkeiten, die Region vom Bike aus zu erkunden mangelt es sicher nicht. Beste Beispiele dafür sind die Seen- und Brauereitouren von Salzbike oder die Tour ‘Salzkammergut-Fuschlsee’. Oder wie wäre es einmal mit einer Ausfahrt ‘Rund um den Untersberg’?

Unser Tipp: Schauen Sie doch einmal auf komoot.de rein und lassen Sie sich von den ‘9 Routen für ein Gravel-Abenteuer in Salzburg‘ inspirieren.

Zell am See Kaprun – zwischen See, Bergen und Gletscher

Und auch in Zell am See Kaprun finden Gravelbiker jede Menge Möglichkeiten, um ihrer Leidenschaft voll und ganz auszuleben. So geht es rund um den Zeller See auf Asphalt, auf Kies und auf Schotter, auf Waldboden oder hinauf auf einen Gipfel. Die Highlights dabei sind für uns die Tour auf die Erlhofplatte, das Kitzsteinhorn, oder die Seeblickrunde. Doch auch die Auf- und Abfahrt auf die Moosalm, den Maiskogel, oder den Hochsonnberg haben es in sich. 

©Titelbild: Andreas Meyer

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