Das Mozart-Wohnhaus, auch „Tanzmeisterhaus“ genannt, wurde 1617 erstmals urkundlich erwähnt.
Seit 1711 war hier per Dekret die Erlaubnis zu
Tanzveranstaltungen gegeben.
Im Jahre 1773 bezogen die Mozarts dieses Domizil am damaligen Hannibalplatz (heute Makartplatz 8), nachdem die Wohnung im dritten Stock des Hauses in der Getreidegasse 9 (Geburtshaus Mozarts) wegen Familienzuwachs zu klein geworden war.
Im Musiksaal trafen sich die Familienmitglieder mit Hofmusikern, darunter Johann Michael Haydn (1737-1806). Interessenten konnten dort Klaviere besichtigen, die Leopold Mozart von auswärtigen Klavierbauern zum kommissionsweisen Verkauf übernommen hatte.
Die geräumige Wohnung bot ausreichend Platz für Begegnungen mit Freunden und Musikern.
Auch der „Zauberflöten“-Librettist Emanuel Schikaneder (1751-1812) war oft zu Gast.