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Nach dem Matthäusevangelium waren die "Heiligen Drei Könige" Caspar, Melchior und Balthasar Sterndeuter, die sich auf der Suche nach dem neuen König befanden, dessen Geburt ihnen ein aufgegangener Stern angezeigt hatte. Der Stern führte sie nach Bethlehem, wo sie auf Maria, Josef und das Jesu-Kind trafen. Die "Heiligen Drei Könige" hatten Weihrauch, Gold und Myrre als Gaben bei sich. Aus der Zahl dieser drei Gaben schloss man später auf die Anzahl der drei Könige. Ihre heutigen Namen tauchten erstmals im 6. Jahrhundert auf und wurden im 9. Jahrhundert volkstümlich.
Heute ziehen Kinder als Sternsinger im ganzen Land um den 6. Januar von Haus zu Haus, tragen ihre Lieder und Texte vor und sammeln Geld für karitative Zwecke. Zum Schluss wird der Haussegen "C + M + B" (Christus Mansionem Benedicat - Christus segne das Haus) mit Kreide auf die Haustüre geschrieben.
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