Im Rauriser Tal ist ab dem späten Nachmittag des 5. Jänner die Schnabelpercht unterwegs, um sich in den Bauernhöfen von Ordnung und Sauberkeit zu überzeugen.
Ihr lautes "Qua, qua" kündet den Hausbewohnern ihr Kommen an und wehe, wenn sie noch irgendwo Schmutz fände, "sie würde der faulen Dirn den Bauch aufschneiden und den Unrat hineintun" - wovon die große, mitgebrachte Schere in ihren Händen kündet.
Zu ihrer Ausrüstung gehört weiters ein Buckelkorb, in dem Platz für Geschenke ist.
Das Besondere dieser Figuren sind die bis zu 50 Zentimeter langen Klapperschnäbel, der ihnen das Aussehen von Riesenvögeln gibt.