Wann:
Alljährlich am Donnerstag
zwischen 2. und 3. Adventsonntag!
Das "Wilde Gjoad", dessen Sage im ganzen deutschen Sprachraum bekannt ist, hängt mit dem alten Glauben an den Wind- und Totengott Wodan und seinem Kriegsheer zusammen:
Es treibt im Salzburgischen in der Gegend um den Untersberg sein Unwesen, wo es vor den Rauhnächten an einem möglichst geheimgehaltenen Ort auftaucht, lärmt, poltert, zu dumpfen Trommelschlägen und Pfeifenklang tanzt, um dann den aufgescheuchten Hausbewohnern zuzurufen: "Glück herein, Unglück hinaus, es zieht das Wilde Gjoad ums Haus!"
Tod, Hexe, Habergoaß, Gestalten aus der Untersbergsage wie Vorpercht, Moosweiberl, Rabe, Riese Abfalter, Saurüssel, Baumpercht, Bär und Bärentreiber und Hahnengickerl gehören zu den wichtigsten Figuren der Wilden Jagd.
Der 1949 wiedererweckte Brauch wird von der Brauchtumsgruppe Jung Alpenland gepflegt.