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Die Kollegienkirche
Architektur

Die nach Norden gerichtete Schauseite beeindruckt durch unzählige Details. Die Glockengeschosse der Türme
ragen frei auf. Verschmälert gegen Ende ruhen auf der von Balustraden abgeschlossenen Bekrönung vier Statuen.

Im Erdgeschoß des Mittelteils grenzen drei Rundbogen-arkaden die Vorhalle ab.
Zarte Dekors ranken um große Fensteröffnungen, und im abschließenden Giebelfeld befindet sich das Wappen des Erzbischofs Johann Ernst Thun. Darüber erhebt sich neben Engelfiguren eine Maria Immaculata, eingerahmt durch die Statuen der vier Evangelisten des linken Turmes und die Statuen der vier Kirchenväter des rechten Turmes und gestaltet von Michael Bernhard Mandl.
Anstelle eines Hochaltars beherbergte der Chor ursprünglich ein hohes steinernes Tabernakel.

Der bestehende Altaraufbau datiert auf 1735 zurück.
Die Figuren um das Tabernakel stellen die Summe menschlichen Geistes vor, darüber thronen allegorische Figuren des Glaubens. Über den Engeln erhebt sich die Stuckglorie aus Wolken, Strahlen und Putten um die schwebende Maria Immaculata. Diesen Entwurf von Fischer von Erlach setzten Diego Francesco Carlone und Paolo d`Allio um.
Der Hochaltar stammt von Josef Anton Pfaffinger.
Die Kollegienkirche
d-Moll-Messe KV 65
Architektur
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