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Vertreiber der Finsternis

Dezember & Jänner

Nikolaus mit Perchten, © TVB Filzmoos

Heiliger Nikolaus


Alljährlich rund um den 06. Dezember überall im SalzburgerLand

Nikolaus, Bischof von Myra (in der Nähe des heutigen Antalya), starb im Zuge der Christenverfolgung um 350 n. Chr. Seine Verehrung als Patron von Schülern, Seefahrern, Bäckern, ... reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück und läßt sich zum Teil aus der Vielzahl von Legenden erklären, die ihn als gütigen Bescherer und Wohltäter zeigen. (Zum Beispiel drei goldene Kugeln als Aussteuer, welches drei Mädchen die Heirat ermöglichte).

Daher tritt er auch heute noch als "heimlicher" Gabenbringer auf. In der Personifizierung von guten und bösen Mächten bei den Mittwintergestalten, steht der Heilige Nikolaus für Christus und der Krampus für den Teufel.

In den letzten Jahren haben die Krampusmasken einen starken Aufwind erlebt. So wird der Nikolaus mancherorts von sehr großen Krampus-Passen begleitet.

Kräuter zum Räuchern (c) SalzburgerLand

Vom Rauchen-Gehen


Alljährlich am 24. und 31. Dezember sowie am 6. Jänner im ganzen SalzburgerLand

Wurde früher an den "Zwölften", den Tagen zwischen Thomas (21.12.) und Dreikönig, fleißig geräuchert, so wird heute im Lande Salzburg am Heiligen Abend, zu Silvester und am Abend des Dreikönigstages mit der Rauchpfanne gegangen.

Die alten Rauchnächte waren die Zeit der finsteren Mächte, die es fernzuhalten galt. Der Rauch geweihter Zweige und Kräuter, der Weihrauch, sollte die Unholde vertreiben, Haus und Hof, Scheune und Stall sollen vor Bösem bewahrt werden.   


Räuchern mit den Schätzen der Natur: Ein Besuch am Thurerhof

Anklöckeln @ meinsalzburg.com: Eine Gruppe von Jugendlichen beim Anklöckeln in Altemarkt Zauchensee

Anklöckeln


Von Haus zu Haus in der Vorweihnachtszeit.

Die an vorchristliche Lärmumzüge zur Vertreibung der Winterunholde erinnernden Klöckler ziehen meist an den Donnerstagen im Advent von Haus zu Haus, singen und tragen Gedichte vor. Eine Umdeutung des Brauches im Geist der Gegenreformation bezieht den Sinngehalt auf die Ankündigung der Geburt Christi. Heute sind damit auch Glückwünsche verbunden.

www.altenmarkt-zauchensee.at

Wildejagd vom Untersberg, © TVB Gödig, Mooswaiberl Gestallt

Wilde Jagd vom Untersberg


Alljährlich am Donnerstag zwischen 2. und 3. Adventsonntag im Raum Grödig - Untersberg.

Das "Wilde Gjoad", dessen Sage im ganzen deutschen Sprachraum bekannt ist, hängt mit dem alten Glauben an den Wind- und Totengott Wodan und seinem Kriegsheer zusammen:

Es treibt im Salzburgischen in der Gegend um den Untersberg sein Unwesen, wo es vor den Raunächten an einem möglichst geheimgehaltenen Ort auftaucht, lärmt, poltert, zu dumpfen Trommelschlägen und Pfeifenklang tanzt, um dann den aufgescheuchten Hausbewohnern zuzurufen:

"Glück herein, Unglück hinaus, es zieht das Wilde Gjoad ums Haus!"
Tod, Hexe, Habergoaß, Gestalten aus der Untersbergsage wie Vorpercht, Moosweiberl, Rabe, Riese Abfalter, Saurüssel, Baumpercht, Bär und Bärentreiber und Hahnengickerl gehören zu den wichtigsten Figuren der Wilden Jagd.

Der 1949 wiedererweckte Brauch wird von der Brauchtumsgruppe Jung Alpenland gepflegt. 
 

www.groedig.net

Glöckler, © SLT, Glöckler bergab mit ihren leutenden Kopfschmuck

Glöckler


Alljährlich um den 5. Jänner im Salzkammergut, Flachgau, im Ennstal und in der Stadt Salzburg.

Um den 5. Jänner sind die Glöckler unterwegs. Es sind dies "Passen" von weißgekleideten Männern, die mit prächtig gestalteten Gebilden auf ihren Köpfen durch den Ort ziehen.

In der Hand führen die Anführer den langen Glöcklerstock, und bei allen Glöcklern hängen an einem Ledergürtel Glocken und Schellen.

Das kunstvollste sind jedoch ihre bemalten oder liebevoll beklebten, papierenen Gebilde auf den Köpfen, in den unterschiedlichsten Formen, die von innen her beleuchtet sind und daher von Weitem sichtbar sind.

Durch ihre farbenprächtigen leuchtenden Kappen und die weiße Kleidung bringen sie "Licht" in die dunkle Winternacht und wünschen Glück für das neue Jahr.

www.salzkammergut.at

Aperschnalzer: Quelle Wikipedia, Aperschnalzer beim schnalzen

Rupertigau Aperschnalzen


Ende Januar in Salzburg - Umgebung. 

Mit dem "Aperschnalzen" sollten einst die guten Geister, der Frühling und vor allem die Sonne wieder geweckt und Finsternis und Winter vertrieben werden. "Viel Schnalzen bringt ein gutes Jahr", lautet demnach ein alter Spruch. Dieser Brauch hat durch die Einführung des Wettkampfgedankens einen neuen Aufschwung genommen.

So treffen beim Preisschnalzen die Aperschnalzer aus dem Rupertigau und dem Flachgau - heute sind es über 1.000 Schnalzer - aufeinander, um die beste "Pass" zu ermitteln, wobei Gleichmäßigkeit, Lautstärke und Rhythmus ihrer Knallfolge bewertet werden. In der Regel sind 7 oder 9 Schnalzer in einer Pass beisammen.

www.salzburg-umgebung.com

 

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